Zeichnung einer Sanddornpflanze Zeichnung einer Sanddornpflanze

Hippophae rhamnoides

Hippophae rhamnoides: unter dieser lateinischen Bezeichnung wird das Ölweidengewächs names Sanddorn geführt.

Es hat aber auch viele volkstümliche Namen: Andorn, Besingstrauch, Dünenstrauch, Fasanenbeere, Hafdorn, Meerdorn, rote Schlehe, Rheindorn, Weidendorn und schmaler Stechdorn.

Wissenschaftlich gehört der Hippophae rhamnoides (Sanddorn) zur Abteilung der Magnoliophyta (Bedecktsamer). Er wird in die Klasse der Rosopsida (Dreifurchenpollen-Zweikeimblättrige) und die Unterklasse Rosidae (rosenähnliche) eingeordnet. Der Hippophae rhamnoides folgt in der weiteren Gliederung der Ordnung der Rosales (rosenartige) und der Familie der Elaeagnaceae(Ölweidengewächse). In der Gattung Hippophae gibt es ausschließlich die Art Hippophae rhamnoides - also den Sanddorn.

Aussehen

Der Sanddorn wächst in einer strauchartigen Form. Der Sanddornstrauch wird bis zu 6 m hoch und ist mit zahlreichen Dornen versehen. Die Dornen sind steif, mit langer, scharfer Spitze. Die Blätter sind lineal-lanzettenförmig mit einer silbriggrau glänzenden Unterseite. Der Hippophae rhamnoides blüht in Deutschland meist zwischen Ende März und Mai; die Blüten unterscheiden sich bei den Pflanzen. Die Blüten der männlichen Sanddornpflanzen sind nur halb so groß wie die der weiblichen. Sie sind dabei klein und kugelig. Die gelblichen Blüten der weiblichen Hippophae rhamnoides weisen verwachsene Kelchblätter auf sind auch durch die traubenartige Anordnung deutlich zu erkennen. Sie sind etwa vier bis sechs mm groß. Die Früchte des Sanddorn, die ovalen Sanddorn Beeren, lassen die Sanddornsträucher orangegold "leuchten".

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